Bananenschalenkuchen

Kürzlich hab ich in meiner Kolumne darüber geschrieben, welche unerwarteten Teile von Obst und Gemüse man essen kann. Meist wirft man sie in den Müll, wie Karottengrün oder Bananenschalen. Ja richtig, Bananenschalen sind essbar! Geschmacklich sind sie roh nicht so das Highlight, aber verarbeitet in einem Kuchen wirklich gut. Glaubst du nicht? Hab ich auch nicht, bis ich es probiert habe!

Bananenschalenkuchen

Der Bananenschalenkuchen ist flaumig und schmeckt leicht nach Banane, süß, keiner würde erraten, was sich darin verbirgt. Also, hier ist das Rezept für dich – Wichtig: bitte unbedingt Bio-Schalen verwenden, in den herkömmlichen sind viele Pestizide enthalten, also quasi Gift:

Bananenschalenkuchen

Zutaten:

3 BIO-Bananenschalen (ohne Enden)
1/4 Tasse Wasser
2 Eier (getrennt)
1 Tasse Rohrzucker*
30 g Butter (Zimmertemperatur)
1,5 Tassen Mehl,
3 TL Backpulver

*Ich habe etwas weniger genommen, etwa 150g

Zubereitung:

  • Ofen auf 180 Grad vorheizen, eine Form von 25×25 cm mit Backpapier auslegen.
  • Bananenschalen in Stücke schneiden, mit dem Wasser mixen. Der Brei wird sehr dunkel – das ist normal.
  • Eigelb, Zucker und Butter hellgelb aufschlagen, Bananenschalenbrei untermengen.
  • Mehl und Backpulver mischen, Eiweiß steif schlagen und mit Mehl vorsichtig unter die Masse ziehen.
  • In der Form 30–40 Minuten backen.
Bananenschalenkuchen

Ich habe oben drauf noch ein paar Bananenscheiben aufgelegt. Das sieht nett aus, und die Bananen müssen ja ohnehin gegessen werden. Alternativ kannst du natürlich auch meine zuckerfreien Bananenwaffeln damit machen, das werde ich mir fürs nächste Mal auch gleich vormerken.

Hinterlass mir hier unbedingt einen Kommentar, wenn du den Bananenschalenkuchen ausprobiert hast!

(Meinen ganzen Artikel findest du übrigens hier.)

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