Der Plan für meine Fastenzeit 2019

Mein Motto lautet „Alles in Maßen“ und ich schaffe es so seit einigen Jahren sehr gut, langfristig gesund zu essen. Das war nicht immer so.

Aufgewachsen bin ich mit weniger gesunder Ernährung, ich habe auch immer schon gerne Süßes gegessen und mich in der Pubertät quasi ausschließlich von Süßkram ernährt. Mit den Jahren kam das Wissen und das Körpergefühl, ich hab verschiedene Ernährungsformen und Diäten aller Art ausprobiert, hatte Fressanfälle und hab viel gelernt.

Zuckerfrei Challenge - Süßigkeiten
(Quelle: unsplash.com/@sarahtakforyan bzw. @sylvanusurban)

Mein derzeitiges Essverhalten

Gelandet bin ich wie gesagt bei meinem Ansatz alles essen zu dürfen und auf den Körper zu hören. Von allem ein bisschen essen und das genießen. Das klappt im Normalfall wirklich gut, es gibt aber wie immer auch hier Ausnahmesituationen. Zuerst kam das Abstillen, wodurch ich abends auch mehr Zeit hatte und mehr Süßes gegessen hab, wenn die Kinder im Bett waren. Kurz danach kam schon meine geliebte Weihnachtszeit, in der ich unter dem Vorwand „Genuss“ auch viel genascht hab.

Im neuen Jahr fiel es mir dann gar nicht so einfach dieses, mittlerweile zur Gewohnheit gewordene, Essverhalten abzulegen. Ich belohnte mich immer öfter mit Süßigkeiten und habe im Grunde wieder wie in der Pubertät Mahlzeiten durch Süßigkeiten ersetzt. Klar, aus Sicht der Gesamtnährstoffaufnahme besser als zusätzlich, aber trotzdem nicht gesund. Dann wurde mein Mann vor ein paar Wochen krank und wir wussten anfangs nicht, wie schlimm es wirklich ist und wie es weiter geht. Ich wurde zum emotionalen Esser und habe weiter genascht.

Ich merke das natürlich nicht nur an meinen Hosen, sondern auch an der Stimmung und dem Körpergefühl – ich fühle mich so einfach nicht wohl und genieße die Süßigkeiten nicht einmal. Das ist es eigentlich, was mich am meisten stört! Ich stopfe quasi in mich hinein, ohne wirklich viel davon zu haben. Das muss ein Ende haben!

Zuckerfasten

Als ich dann vor Kurzem in einem Hofladen einkaufen war, und es nicht alles gab, was auf meinem Einkaufszettel stand, hat es plötzlich Klick gemacht: ich werde Fasten!

Wir haben in unserer Überflussgesellschaft verlernt auf etwas zu verzichten. Es gibt quasi alles jederzeit. Meine Oma erzählt mir oft von ihrer Jugend und selbst in meiner Kindheit und Jugend war die Situation noch anders (Samstags waren die Geschäft zum Beispiel noch geschlossen!). Ich werde mich daher in der Fastenzeit im Verzicht üben und gleichzeitig aus meinen Gewohnheiten ausbrechen und etwas für meinen Körper tun.

Meine Newsletter-Abonnenten wissen es schon: Verzichten werde ich wieder auf Zucker, wie auch schon im letzten Jahr gemeinsam mit Birgit.

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Also keine Süßigkeiten, kein süßes Gebäck und auch kein Ahornsirup im Kaffee. Letzteres wird mir am schwersten fallen glaube ich. Aber da möchte ich jetzt einfach durch!

Hier am Blog habe ich auch ein bisschen was dazu geplant und auf Instagram nehme ich euch täglich mit auf diese Reise.

Wirst du auch die Fastenzeit zum Verzicht nutzen? Auf was verzichtest du? Und was sind dabei deine größten Herausforderungen?

unterschrift

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Find ich sehr sinnvoll! Ich hab auch Mitte Jänner begonnen mit Zucker weglassen (bei mir war es der Ahornsirup überall) und bin noch immer dabei. Nur Früchte und Datteln zum Beispiel zähle ich nicht dazu.

    Liebst,
    Ulli

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