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Backen mit Kindern: zuckerfreier Schoko-Becherkuchen

Letztens wollten die Kinder nach dem Kindergarten so gerne Kuchen backen. Ich hatte nix geplant und auch nichts spezielles daheim… also hab ich das gemacht, was ich in der Küche am besten kann: improvisiert!

Nachdem ich ja auch gerade keinen Zucker esse, war die zusätzliche Challenge den Kuchen anders zu süßen. Und mein Großer wollte alleine backen. Ganz schön viele Vorgaben, aber herausgekommen ist ein so guter Schokokuchen, dass wir ihn zu dritt an einem Abend aufgegessen haben. Ich hab ihn auch auf Instagram geteilt und so viele wollten das Rezept, dass ich versucht habe die Zutaten aufzuschreiben und den Kuchen nochmal zu backen. Und was soll ich sagen, es hat geklappt, auch der zweite Kuchen war toll und somit kann ich heute das Rezept mit euch teilen.

Damit Oliver (fast) alleine backen konnte habe ich einen Becherkuchen gemacht. Als Becher kann man die amerikanischen Cups verwenden, oder einfach einen leeren 250g Joghurtbecher. Ich hab nachgemessen, die sind fast gleich. Auf meinen hab ich vorab noch abgemessen wie viel die Hälfte beziehungsweise ein Drittel ist und dementsprechende Markierungen gemacht. So ist es beim Backen dann leichter.

(Zuckerfreier) Schoko-Becherkuchen

Zutaten

1 reife Banane
3 Eier
1/3 Becher weiche Butter
1/2 Becher geriebene Nüsse
1/2 Becher Kakaopulver (schwach entölt)
1 Becher Vollkornmehl
1 EL Backpulver
1/2 Becher Apfelmus (ungesüsst)
1/2 Becher Schlagobers

Zubereitung

  • Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  • Die Banane schälen und sie in einer großen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken.
  • Die Eier aufschlagen und unterrühren.
  • Nun nach und nach die anderen Zutaten zugeben. (Wir haben keine spezielle Reihenfolge eingehalten, beide Male nicht, und es hat immer geklappt.)
  • Am Ende alles mit einem Handmixer gut vermischen.
  • Den Teig in eine Tortenform füllen und 30 Minuten im Ofen backen. (alternativ in Muffinformen oder wie wir beim zweiten Mal in kleine Gugelhupfformen – dann auch die Backzeit anpassen, die kleineren waren bei uns nach 15 Minuten fertig)

Natürlich ist das auch bei uns nicht ganz ohne Streit abgelaufen. Beide wollten das Gleiche machen und im Endeffekt hat der Papa die Kleine abgelenkt und der Große hat das Meiste gemacht. Sie durfte dann am Ende die Formen befüllen und war damit zufrieden.

Wir werden den Schoko-Becherkuchen sicher bald wieder machen und ich freu mich über eure Rückmeldungen, wenn ihr ihn auch probiert!

unterschrift
  1. Hallo, hier gibts eine Rückmeldung zum Schokokuchen!
    Hab das Rezept vor einigen Tagen probiert und finde es nicht schlecht, mein Lieblingskuchen wird es nicht werden, aber ich mag ihn ganz gern, vorallem den vielen Kakao.
    Mein Mann hat allerdings nach dem ersten Biss gemeint, da fehlt ja der Zucker und mein Kind mag die Konsistenz nicht. Vielleicht hätt ich ihn auch länger drin lassen müssen, er ist etwas teigig, aber ich denke das liegt am Mus/Banane-Gemisch.
    Wir essen sehr zuckerreduziert, daher finde ich den Kuchen süß genug, aber mein Gatte möchte halt, wenn er mal was Süßes ist, auch was Süßes schmecken.
    Naja, vielleicht probier ich ihn nochmal mit etwas Birkenzucker, dann wird er süßer UND fester.
    Danke jedenfalls für das Rezept, finde ich toll, immer wieder mal Alternativen auszuprobieren!
    LG Soni

    1. Vielen Dank für deine Rückmeldung!! Teigig war er bei uns eigentlich nicht, aber vielleicht sind wir die „normale“ Kuchenkonsistenz gar nich mehr gewohnt, weil ich immer mit solchen Alternativen backe 😀 Meinem Mann fehlt auch oft der Zucker, der tropft dann ein bissl Ahornsirup drauf. Sag Bescheid, wenn du ihn mit Birkenzucker ausprobierst, würde mich interessieren. lg Ulli

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Ich bin Ulli und als Fitness- und Ernährungstrainerin motiviere ich dich hier zu gesundem Essen und Sport! Wie das auch mit Kindern vereinbar ist? Lies rein, ich zeig es dir!
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