Warum du Vitamin D ergänzen solltest

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Wenn es nach mir ginge könnte nach Weihnachten gleich der Frühling kommen! Anfang Jänner gehts ja noch, alles ist neu und frisch und euphorisch. Aber dann folgt diese graue, dunkle Zeit mit wenig Licht und Sonne, das tut mir einfach nicht gut. Winterdepression heißt es ja manchmal, so schlimm ist es bei mir nicht. Warum? Das erklär ich dir heute!

So bildet der Körper Vitamin D

Im Grunde ist der Körper da ja (wieder einmal) unglaublich toll: mit Hilfe des Sonnenlichts kann er nämlich Vitamin D selbst produzieren. UV-B-Strahlen sorgen dabei in der Haut für die Umwandlung von Cholesterin zu Prävitamin D3, einer Vorstufe des sogenannten „Sonnenvitamins“ D3. Durch die zeitgleich entstehende Wärme wird aus dem Prävitamin schließlich das fertige Vitamin. Dieses wird in der Leber aktiviert und in der Niere in das stoffwechselaktive Vitamin-D-Hormon umgewandelt. 80-90% des Vitamins im Körper stammen aus der körpereigenen Synthese.

Vitamin D - Sonnenvitamin

Eigenschaften von Vitamin D

Mir war das Vitamin lange nur als „Sonnenvitamin“ im Zusammenhang mit Serotonin, dem „Glückshormon“, ein Begriff. Es gibt nämlich viele Studien die beweisen, dass Vitamin D eine wichtige Rolle in der Regulation des Hirnbotenstoffs Serotonin spielt. Eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D beeinflusst die Bewertung von Dopamin und die Synthese von Noradrenalin. Alle Botenstoffe haben einen Einfluss auf die Stimmung und die psychische Verfassung.

Vitamin D erfüllt aber noch viele andere essentielle Aufgaben in unserem Organismus. So trägt es beispielsweise zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor bei, wodurch es die Erhaltung der Knochen mit gewährleistet. Gleichzeitig leistet das Vitamin einen Beitrag zur normalen Funktion des Immunsystems und hat eine Funktion bei der Zellteilung. Darüber hinaus trägt es zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion sowie normaler Zähne bei. Ein ausgeglichener Vitamin-D-Status ist außerdem für das Immunsystem von Bedeutung.

Durch seine Funktion bei der Zellteilung gibt es auch Hinweise darauf, dass Vitamin D auch in Hinblick auf den weiblichen Zyklus und die Hormonsynthese eine wichtige Rolle spielt. Ist der Vitamin D Spiegel ausgeglichen ist das mit eine Voraussetzung für einen harmonischen Zyklusverlauf.

Vitamin D - Sonnenvitamin

Vitamin D in der Nahrung

Wie jedes Vitamin können wir Vitamin-D natürlich auch mit der Nahrung aufnehmen. Das Vitamin ist fettlöslich, daher vor allem in fetten Nahrungsmitteln wie zum Beispiel fettreichen Fischen (Lachs, Sardine, Hering, Makrele..), aber auch in Leber (und Lebertran), Margarine, Eigelb oder auch wenig fettreichen Nahrungsmitteln wie Pilzen zu finden.

Meist findet man es in tierischen Produkten und meist leider auch in relativ geringen Mengen. Die Deckung des Bedarfs über die Ernährung ist nur theoretisch möglich. Um pro Tag 1000 I.E. (das ist eine internationale Maßeinheit) über Nahrungsmittel zuführen zu können, müssten wir 1,3kg Champignons, 230g Sardinen oder 2kg Butter verzehren. Gut, dass unser Körper Vitamin D zum Teil selbst bilden kann.

Wann eine Ergänzung sinnvoll ist

Der Deckung des Bedarfs über die Nahrung wird wissenschaftlich nicht viel Bedeutung beigemessen. Das liegt vor allem am modernen Ernährungsverhalten – viele Untersuchungen zeigen, dass die durchschnittliche Vitamin D Zufuhr deutlich unter den empfohlenen Werten liegt. Insbesondere bei Kindern und Senioren zählt es zu den Risikonährstoffen. Wir haben zum Beispiel automatisch für unsere Kinder im ersten Lebensjahr Vitamin D Tropfen vom Kinderarzt bekommen.

Generell gilt als Faustregel, dass im Zeitraum von Oktober bis März etwa ab dem 35. Breitengrad die Sonne zu tief steht, um eine ausreichende Bildung (und somit Versorgung) des Sonnenvitamins zu gewährleisten. Sprich in allen Ländern über dem Breitengrad von Malaga in Spanien steht die Sonne zu tief für die körpereigene Vitamin D Produktion. In höheren Gebirgsregionen sieht das natürlich etwas anders aus, wobei es dort meist sehr kalt ist, wir mehr Kleidung an haben und somit die Vitamin D Synthese wieder nur unzureichend erfolgen kann.

Vitamin D - Sonnenvitamin

Neben dem Wohnort und der Jahreszeit kommen aber auch Faktoren wie Hauttyp, Alter oder Sonnenschutz zum Tragen. Dunklere, stärker pigmentierte Menschen können weniger Vitamin D bilden als hellhäutige, weniger pigmentierte Menschen. Schuld daran ist das Hautpigment Melanin, welches als natürlicher Sonnenschutz wirkt. Durchaus ein Vorteil bezüglich der Sonnenbrandhäufigkeit und Hautkrebsrate, allerdings eben ein Nachteil bei der Vitamin-D-Synthese. Auch mit dem Alter wird die Umwandlung langsamer, weshalb auch ältere Menschen – nicht nur Heimbewohner – zu den Risikogruppen für eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D zählen. Zu guter Letzt kann auch die einfache Sonnencreme unsere körpereigene Maschinerie behindern. Bereits ein Lichtschutzfaktor >15 kann unsere Syntheseleistung erheblich einschränken.

Ich hab ja schon einmal meine Nahrungsergänzungsmittel vorgestellt (hier), nämlich die Mikronährstoffe von Pure Encapsulations. Warum diese Art der Ergänzung am meisten Sinn macht, dahinter stehe ich nach wie vor. Nach meiner Mikronährstoffanalyse hab ich mit der Ergänzung eine Weile Pause gemacht, das Ergebnis war ja phänomenal gut. Jetzt in der dunklen Jahreszeit hab ich aber wieder mit Vitamin D begonnen, weil ich einfach merke, wie es mir gut tut. Ich merk das vor allem an meiner Stimmung und mittlerweile nimmt die ganze Familie die Tropfen.

Wie ist denn das bei euch? Führt ihr das Sonnenvitamin D als Ergänzung zu? Welche Produkte verwendet ihr?

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