Süße Kürbiswaffeln mit Zimtbutter

Im Herbst vor drei Jahren hatte ich ein kleines Baby und der große Bruder war vormittags immer im Kindergarten. Diese Zeit habe ich großteils stillend auf der Couch mit den Gilmore Girls verbracht. Irgendwann hatte ich solche Lust auf Kürbispancakes mit Zimtbutter und hab die dann auch gemacht. Und heuer ist das Waffeljahr (die zuckerfreien Bananenwaffeln solltest du auf keinen Fall verpassen!), daher hab ich mich heuer an Waffeln versucht…

Kürbiswaffeln

Süße Kürbiswaffeln mit Zimtbutter

Zutaten für ungefähr 8 Stück
(abhängig von der Größe deines Waffeleisens, ich hab dieses hier*)

250g Vollkornmehl
2 TL Lebkuchengewürz
2 TL Backpulver
1 TL Backsoda
1 TL Vanillepulver
Prise Salz
375ml Milch nach Wahl
250g Kürbismus (1 Tasse á 250ml)
3 Eier
1 EL Kokosöl, geschmolzen
1 EL Honig

Für die Zimtbutter brauchst du Butter, Honig und Zimt. Ich hab ungefähr 200g Butter mit 1 EL Honig und 1 EL Zimt vermischt. Hier aber am besten ein bisschen probieren, das schmeckt jedem anders.

Kürbiswaffeln

Zubereitung

  • Die trockenen Zutaten (Mehl bis Salz) in einer Schüssel gut verrühren.
  • Nun die anderen Zutaten in die Schüssel geben und alles zu einem homogenen Teig vermischen.
  • Den Teig ins heiße Waffeleisen gießen und jede Waffel für ca. 5 Minuten backen (bei mittlerer Stufe des Eisens, falls die verstellbar ist)
  • Mit dem Rest des Teiges wiederholen, bis er aufgebraucht ist.
  • Für die Zimtbutter wie oben schon beschrieben einfach Butter mit Honig und Zimt vermischen. Dafür die Butter etwas anwärmen, damit man sie gut rühren kann. Die Zimtbutter kann auch auf Vorrat gemacht werden (Aufbewahrung im Kühlschrank)
Kürbiswaffeln

Die Waffeln sind ganz einfach zubereitet und schmecken der ganzen Familie – direkt ohne Belag, aber auch mit Schlagobers, Nussmus oder Marmelade. Wir haben auch frische Feigen dazu gegessen, diese Gewohnheit haben wir aus dem Urlaub in Kroatien mitgebracht.

Kürbiswaffeln

Ich beginne also mich langsam auf den Herbst einzulassen und den Sommer ziehen zu lassen… langsam.

Für die Waffeln gibt es jedenfalls eine Empfehlung, sag Bescheid, wenn du sie machst, wie sie dir geschmeckt haben!

*Es handelt sich dabei um einen Affiliate Link. Für dich ändert sich dabei nichts am Preis, für mich machst du meine Arbeit hier dadurch erst möglich.

Überraschende Gründe, warum du Sport machen solltest

Es gibt viele Gründe warum du Sport machen solltest. Viele davon sind weithin bekannt und kennst du sicher, aber ich habe heute versucht, auch ein paar nicht so offensichtliche mit dazu zu nehmen. Es ist eine ziemlich lange Liste geworden, weil es einfach viele gute Gründe für Sport gibt.

Am besten suchst du die für dich wichtigsten Gründe heraus und rufst sie dir immer wieder als Motivation in Erinnerung!

Gutes Aussehen

Geben wir es zu, das ist vielen einfach wichtig. Durch Sport kannst du deinen Körper formen, straffen und deine Haltung verbessern. Außerdem natürlich auch das Abnehmen unterstützen.

Weniger Stress und bessere Laune

Training wirkt wie ein Antidepressivum, baut Stresshormone ab und wirkt stimmungsaufhellend, durch die Ausschüttung von Endorphinen und Serotonin. Dadurch kommst du ausgeglichen und zufrieden durch den Alltag.

Schlau durch Sport

Sport sorgt für eine gute Durchblutung und die führt zu einem klaren Kopf. Auch das ist erwiesen und kann nicht einmal durch die Klischees dümmlicher Fussballer und minder belichteter Bodybuilder widerlegt werden.

Kalorien verbrennen im Schlaf

Regelmäßiges Training erhöht den Energieverbrauch langfristig. Muskeln haben im Vergleich zum Fettgewebe einen wesentlich intensiveren Stoffwechsel und verbrauchen daher deutlich mehr Energie.

Immunsystem gleich mit trainieren

Sport macht dich langfristig widerstandsfähiger gegen Viren. Bereits drei Stunden nach Ende der körperlichen Aktivität erhöht sich die körpereigenen Killerzellen- Dichte signifikant im Blut, die Tumorzellen und Viren abwehren. 24 Stunden nach der Belastung sind immer noch höhere Immunwerte nachweisbar.

Länger und gesünder leben

Darüber gibt es keinen Zweifel, das wurde durch unzähliche Studien bestätigt: durch regelmäßige Bewegung lebst du länger und gesünder. Muskeln verbessern auch die Körperhaltung und dadurch gibt es weniger Probleme im Alter. Knochen und Gelenke werden geschützt und das Herz-Kreislauf-System gesund gehalten. Die Haut wird besser durchblutet, die Kollagenbildung unterstützt und dadurch wirkt die Haut jünger und glatter. (Übrigens: ab dem 30. Lebensjahr baut die Muskulatur kontinuierlich ab und wir müssen unbedingt gegenwirken!)

Hormonhaushalt regulieren

Du kannst deinen Hormonhaushalt durch Sport optimieren, Beschwerden vorbeugen und deine Leistung maximieren. Ausdauertraining kann Testosteron- und Östrogenspiegel heben, Wachstumshormone ankurbeln und bei Abendsport auch positiven Einfluss auf den Melatoninspiegel haben. Wie oben erwähnt reduziert es Stresshormone und fördert Glückshormone.

Besser schlafen

Sport hat auch Einfluss auf den Melatoninspiegel. Das ist das sogenannte Schlafhormon und beeinflusst unsere Schlafqualität! Durch regelmäßigen Sport wird dein Schlaf tiefer und du bist dadurch besser ausgeruht.

Motivation in allen Bereichen

Hast du dich einmal zu regelmäßigem Sport durchgerungen motiviert dich das auch in anderen Bereichen des Lebens. Was im Sport funktioniert, kann man auf alles umlegen. Deine neue Zielestrebigkeit verzaubert deinen inneren Schweinehund von einem riesigen Bernhardiner in einen kleinen Schoßhund und du kannst plötzlich alles schaffen was du willst!

Mehr Energie

Es klingt ein bisschen paradox, fühlt man sich nach dem Sport doch eigentlich erstmal müde. Auf lange Sicht hast du aber nachgewiesenermaßen mehr Energie. Du kannst in kürzerer Zeit mehr leisten und deutlich produktiver sein.

Selbstbewusstsein steigern

Ein starker Körper führt zu einem starken Geist. Dazu musst du deine Komfortzone verlassen und trainierst dir damit eine „ich schaffe das“ Mentalität an. Setze dir Stück für Stück erreichbare Ziele und profitiere vom Glücksgefühl, wenn du sie erreichst.

Stärker werden

Nicht nur körperlich, auch mental. Schaffst du beim Sport etwas fühlst du dich automatisch stärker bei allen Herausforderungen, die dir das Leben so in den Weg stellt.

Vorbildwirkung

Machst du regelmäßig Sport und spürst dadurch all die beschriebenen positiven Auswirkungen – strahlst also förmlich – wirst du automatisch zum Vorbild für andere.

Der letzte Punkt ist mir persönlich sehr wichtig: Ich möchte gerne meinen Kindern vorleben, dass Sport einfach zum Leben dazu gehört und kein lästiges Muss ist.

Was ist dein liebster Grund?

Falls du jetzt Lust bekommen hast gleich loszulegen such dir einfach ein Workout aus oder begleite mich auf Instagram bei #jedentagfit!

Bananenschalenkuchen

Kürzlich hab ich in meiner Kolumne darüber geschrieben, welche unerwarteten Teile von Obst und Gemüse man essen kann. Meist wirft man sie in den Müll, wie Karottengrün oder Bananenschalen. Ja richtig, Bananenschalen sind essbar! Geschmacklich sind sie roh nicht so das Highlight, aber verarbeitet in einem Kuchen wirklich gut. Glaubst du nicht? Hab ich auch nicht, bis ich es probiert habe!

Bananenschalenkuchen

Der Bananenschalenkuchen ist flaumig und schmeckt leicht nach Banane, süß, keiner würde erraten, was sich darin verbirgt. Also, hier ist das Rezept für dich – Wichtig: bitte unbedingt Bio-Schalen verwenden, in den herkömmlichen sind viele Pestizide enthalten, also quasi Gift:

Bananenschalenkuchen

Zutaten:

3 BIO-Bananenschalen (ohne Enden)
1/4 Tasse Wasser
2 Eier (getrennt)
1 Tasse Rohrzucker*
30 g Butter (Zimmertemperatur)
1,5 Tassen Mehl,
3 TL Backpulver

*Ich habe etwas weniger genommen, etwa 150g

Zubereitung:

  • Ofen auf 180 Grad vorheizen, eine Form von 25×25 cm mit Backpapier auslegen.
  • Bananenschalen in Stücke schneiden, mit dem Wasser mixen. Der Brei wird sehr dunkel – das ist normal.
  • Eigelb, Zucker und Butter hellgelb aufschlagen, Bananenschalenbrei untermengen.
  • Mehl und Backpulver mischen, Eiweiß steif schlagen und mit Mehl vorsichtig unter die Masse ziehen.
  • In der Form 30–40 Minuten backen.
Bananenschalenkuchen

Ich habe oben drauf noch ein paar Bananenscheiben aufgelegt. Das sieht nett aus, und die Bananen müssen ja ohnehin gegessen werden. Alternativ kannst du natürlich auch meine zuckerfreien Bananenwaffeln damit machen, das werde ich mir fürs nächste Mal auch gleich vormerken.

Hinterlass mir hier unbedingt einen Kommentar, wenn du den Bananenschalenkuchen ausprobiert hast!

(Meinen ganzen Artikel findest du übrigens hier.)

Tomatenquiche

In der Vergangenheit hatte ich ein paar Tomatenpflanzen in Töpfen im Hof stehen und habe ich darüber gefreut, wenn wir alle immer wieder ein paar Paradeiser (Tomaten) naschen konnten. Heuer habe ich endlich einen kleinen Garten und ich sage euch: das macht sooo einen Unterschied! Die Pflanzen sind im Hochbeet riesig geworden und diese Woche habe ich ungefähr 2kg Paradeiser geerntet.

Daraus hab ich schon Ketchup und Pastasauce gemacht, wir essen Tomaten mit Mozzarella und Kernöl und snacken sie einfach so. Auch eine Quiche hab ich gemacht, mit getrockneten Tomaten aus dem Vorjahr. Der Geschmack des Sommers in Perfektion!

Tomatenquiche

Tomatenquiche

Zutaten

Eine Portion Quicheteig
5 getrocknete Tomaten in Öl
2-3 Thymianzweige
1 TL Zucker
2 EL Butter (+ etwas für die Form)
Salz und Pfeffer
500g Cocktailtomaten (je nach Größe halbieren oder nicht)

Zubereitung

  • Den Teig vorbereiten und kühl stellen.
  • Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen. Eine Tarteform gut buttern.
  • Eingelegte Tomaten hacken und mit Thymianblättern und 3-4 EL des Tomatenöls bei mittlerer Hitze anschwitzen. Mit Zucker karamellisieren. Butter dazu geben und schmelzen lassen. Salzen und Pfeffern. Diese Mischung in der Form verteilen.
  • Cocktailtomaten in der Form verteilen. Den Teig darüberlegen und am Rand umklappen.
  • Tarte im vorgeheizten Ofen 20-30 Minuten backen. Vorsichtig auf einen Teller stürzen.
Tomatenquiche

So gut! Die Kinder haben zwar verweigert (die essen nach wie vor am liebsten Rohzutaten) und mein Mann hat sie nur als Beilage gegessen („Wo ist da das Fleisch?“). Aber ich hatte mehrmals ein sehr gutes Essen und hab vor die Quiche diese Woche gleich nochmal zu machen. Den Sommer festhalten, solange er noch da ist!

Selbstgemachtes Ketchup ohne Zucker

Die Erntezeit hat begonnen und wovon wir am meisten haben sind Tomaten! Wir sagen ja hier „Paradeiser“ dazu. Kleine, große, rote, gelbe, gestreifte… alle wachsen hier bei uns in Massen. Nachdem mein Mann (und auch die Kinder) Ketchup-Fans sind, habe ich es nun endlich geschafft es einmal selbst herzustellen. Alle waren von der Idee begeistert, im Kindergarten wussten im Vorfeld alle Bescheid, dass am Nachmittag daheim Ketchup gemacht wird. Und mittlerweile haben wir es sogar schon ein zweites Mal gemacht!

Selbstgemachtes Ketchup

Es gibt dazu viele Rezepte online, einige sogar industriezuckerfrei. Die waren mir natürlich besonders symathisch und im Endeffekt habe ich, wie immer, mehrere vermischt und mein eigenes kreiert. Das Ergebnis ist so gut geworden, das die 3 Gläschen im Nu weg waren und schon Nachschub gemacht wurde.

Ketchup selbstgemacht

Zutaten für ca. 500ml

400g Tomaten
8 Datteln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
4 EL Tomatenmark
1 Schuss Apfelessig
Prise Zimt
Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Die Datteln mit heißem Wasser übergießen und mindestens 15 Minuten ziehen lassen.
  • Inzwischen die Tomaten waschen, den Strunk entfernen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden (ich habe Cocktailtomaten verwendet, die habe ich nicht geschnitten). Zwiebel und Knoblauch schälen und grob schneiden.
  • Das Olivenöl in einem Topf erwärmen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Die Tomatenstücke, das Tomatenmark und die Datteln hinzugeben und bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten anbraten, zwischendurch umrühren.
  • Mit 150ml von dem Dattelwasser und einem Schuss Apfelessig ablöschen und weitere 30 Minuten köcheln lassen. Danach kurz abkühlen lassen.
  • Mit Zimt, Salz und Pfeffer würzen, dann pürieren.
  • Noch heiß in abgekochte Gläser füllen. So hält das Ketchup sicher einige Monate (bei uns hat es genau eine Woche gehalten weil es so gut war – ich muss also Nachschub machen!)
Selbstgemachtes Ketchup

Ich hab es in 3 kleine, abgekochte Schraubgläser gefüllt, die beim Öffnen dann geploppt haben. Auf diese Art ist es also länger haltbar denk ich (wenn es nicht vorher gleich gegessen wird.) Wir haben ein Glas auch als Mitbringsel zum Grillen mitgebracht, das finde ich auch eine sehr nette Idee und werde ich wohl öfter machen (also, wer lädt mich zum grillen ein?!)

Das Ketchup schmeckt würziger als gekauftes, es würde wohl auch glatt als eine Art BBQ-Sauce durchgehen. Wir haben es auch als Sauce über einem Reisgericht verwendet, es ist also vielseitig verwendbar.

Hast du schon einmal Ketchup selbst gemacht?